Anzeigen

Wer liest heutzutage noch Anzeigen? Niemand. Keiner liest sie, aber alle sehen sie.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance

Wann hatten Sie das letzte Mal eine Zeitschrift in der Hand? Können Sie sich noch an eine Anzeige erinnern, die Ihnen beim Durchblättern aufgefallen ist? Wohl kaum. Anzeigen haben es schwer. Gedrucktes wird immer seltener gelesen. Und die Zeit, die sich ein durchschnittlicher Leser nimmt, um eine Anzeige zu betrachten, ist denkbar kurz. Sie beträgt bloß Millisekunden.

Der allererste Eindruck entscheidet also über den Erfolg. Er muss die Aufmerksamkeit fesseln, wenigstens für einen Augenblick. Und in dieser kurzen Zeit muss die Botschaft beim Leser ankommen.

Die Freude des Wiedersehens

Gute Anzeigen machen Freude. Erfolgreiche Anzeigenkonzepte wecken sogar die Vorfreude auf die nächste Anzeige. Wenn der Leser sich freut, auf eine neue Anzeige von Ihnen zu stoßen, haben Sie alles richtig gemacht. Eine Anzeigenserie, die vom Leser aufmerksam verfolgt wird, steigert die Wirkung von Anzeige zu Anzeige. Der Leser erkennt die Anzeige wieder. Die Aufmerksamkeitsspanne wird länger. Und der Eindruck vertieft sich.

Zum Tauschobjekt verkommen

Früher schalteten große Firmen Anzeigen für ein Jahr im Voraus. Die Zeitschriften wurden immer dicker, weil es Pflicht war, in bestimmten Medien präsent zu sein. Die besten Plätze waren oft für Monate ausgebucht. Heute ist der Anzeigenkunde König. Das Geschäft ist zurückgegangen. Der Werbeetat fließt immer häufiger in Online-Kampagnen.

In vielen Medien sind Anzeigen zu einem Tauschobjekt verkommen. Wenn Sie eine Anzeige schalten, drucken Special-Interest-Zeitschriften gleich daneben Ihren Fachartikel ab.

Grenzen verschwimmen

Von einem Artikel erhoffen sich viele Unternehmen mehr als von einer Anzeige. Das haben die Medien erkannt. Es wird immer schwieriger, in einer renommierten Zeitschrift eine Pressemitteilung unterzubringen. Erst wenn Sie eine Anzeige schalten, öffnen sich plötzlich auch die Türen zur Redaktion. Ob das den Zeitschriften gut tut, sei dahingestellt.

Viele Verlage lassen die Grenzen zwischen Redaktion und Werbung auch gleich ganz verschwimmen. Sie bieten den Werbungtreibenden neben dem klassischen Anzeigenplatz auch so genannte Advertorials an. Das sind Anzeigen, die aussehen wie ein redaktioneller Artikel. Auch hier sei dahingestellt, ob dies den Zeitschriften und den Werbungtreibenden gut tut. Da die Advertorials als Werbung gekennzeichnet werden müssen, erkennen geübte Leser sie sofort und blenden sie aus. Wir haben unser Gehirn trainiert, wie ein Adblocker zu funktionieren.

Und es lohnt sich doch!

Allen Adblockern im Kopf zum Trotz sind Anzeigen ein interessantes Werbemittel – auch und gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Denn eine Anzeige ist der Raum in einem populären Medium, den Sie ganz allein gestalten können. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um

  • die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden zu fesseln und
  • Ihre Botschaft überzeugend zu transportieren.

Nehmen Sie sich die Zeit, um Ihre Ideen und Botschaften sorgfältig auszuarbeiten. Entwickeln Sie gemeinsam mit Ihrem Texter und Ihrem Grafiker ein Anzeigenkonzept, mit dem Sie wirkungsvolle Serien produzieren können.

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