Imagebroschüre für Open Source Projekt Zope

Gemeinsam mit acsr.de (Grafik & Satz) hat hasecke.com eine Imagebroschüre für das Open-Source-Projekt Zope entwickelt.

Im Jahre 1998 wurde mit dem Webapplikationsserver Zope das erste Python-Framework zur professionellen Entwicklung von Webanwendungen veröffentlicht. Der Applikationsserver, mit dem man Anwendungen im Webbrowser, also through-the-web, erstellen konnte, wurde sehr schnell äußerst populär. Namhafte Open-Source-Anwendungen wie zum Beispiel das ECMS Plone wurden mit Hilfe von Zope entwickelt.

Im Jahre 2003 legte die Zope-Community mit der Zope Component Architecture die Basis für die komponentenbasierten Entwicklung von Webanwendungen. Unter dem Namen Zope 3 entstand ein erstes Framework, das die neue Methode der Webentwicklung verwirklichte. Um Verwechslungen mit dem Zope-2-Applikationsserver zu vermeiden, wurde das Framework inzwischen in Bluebream umbenannt. Kurze Zeit später entstanden mit Grok und repoze.bfg (heute Pyramid) zwei weitere Python-Frameworks, die auf der Zope Komponentenarchitektur aufbauen.

Die fundamentalen Veränderungen innerhalb der Software sowie die Tatsache, dass mit Zope 2, Bluebream, Grok und Pyramid gleich vier Frameworks mit einem eigenständigen Auftritt um die Gunst von Entwicklern werben, stellten die Kommunikation vor große Herausforderungen. Die herausragenden Vorteile der Technologie ließen sich nicht mehr so einfach wie früher unter einem einzigen Markennamen subsummieren. Andererseits sind die Überschneidungen der einzelnen Frameworks so groß, sodass die Vermarktung unter einem komplett getrennten Branding den gemeinsamen Prinzipien – und damit der Besonderheit aller Frameworks – nicht gerecht werden würde.

Zope. Web-Development done right

Im Auftrag des DZUG e.V., der in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Verbreitung von ›Zope‹ fördert, hat hasecke.com gemeinsam mit Armin Stroß-Radschinski von acsr eine Imagebroschüre erstellt, in der die Vorteile der komponentenbasierten Webentwicklung herausgearbeitet werden.

Die Broschüre wendet sich dabei nicht nur an Entwickler, sondern vor allem an Entscheider im IT-Bereich, die Frameworks und Technologien evaluieren.

Den Abschluss der Broschüre bilden Anzeigen, mit denen die Produktion der Broschüre finanziert wurde, sowie ein Verzeichnis von Dienstleistern, die Mitglied des DZUG e.V. sind und durch ihre Mitgliedsbeiträge zur Entstehung der Broschüre beigetragen haben.

Die Broschüre wurde unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 veröffentlicht.

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